Der selbsternannte Jesus des Fußballs

Zlatan Ibrahimovic der neue Gott von Manchester?

Auf Schalke und in Dortmund wird Fußball gerne als „Religion“ bezeichnet. Viele Fans hadern bei Niederlagen mit dem „Fußball-Gott“. Und der exzentrische Schweden-Fußballer Zlatan Ibrahimovic bezeichnet sich zuweilen gerne als „Jesus“ oder „Gott“.

Für manche Menschen ist Fußball ein unverzichtbarer Teil ihres Lebens. So wie andere sonntags die Gemeinde besuchen oder die Kirchenbank drücken, pilgern unzählige Fans an den Wochenenden zu den Spielen ihrer Lieblingsmannschaft. Kein Wunder also, dass Fußball nicht nur im Ruhrgebiet mit Religion verglichen wird.

Wenn Fußball tatsächlich mit Religion verglichen werden kann, dann ist der ehemalige Stürmer vom französischen Serienmeister Paris St. Germain, Zlatan Ibrahimovic, der selbsternannte „Jesus“ dieser Religion. Als der damalige Trainer Carlo Ancelotti (mittlerweile Trainer beim FC Bayern München) in der Vorbereitung zu einem wichtigen Saisonspiel etwas angespannt wirkte, ging Ibrahimovic mit stolzgeschwellter Brust auf ihn zu und fragte ihn, ob er an Jesus Christus glaube. Nachdem Ancelotti diese Frage bejahte, meine Ibrahimovic trocken: „Sehr gut, dann glauben Sie an mich. Jetzt können Sie sich entspannen.“

 

Der „Gott von Manchester“

In der neuen Saison wird Zlatan Ibrahimovic beim englischen Erstligisten Manchester United seine Brötchen verdienen – natürlich nicht ohne zuvor auf die verbale Pauke gehauen zu haben. Während sich Stürmer-Legende Eric Cantona als König von Manchester bezeichnet hatte, setzt Zlatan Ibrahimovic noch einen drauf und nennt sich selber „Gott von Manchester“.

 

Wir meinen: Gut zu wissen, dass wir alle dereinst vor dem Allmächtigen stehen werden und auch Stars mit Hang zum Größenwahn - wie eben Zlatan Ibrahimovic - spätestens dann erkennen werden, wie wenig sie selbst eine Gottheit sind und sie auf tausend Fragen von Gott keine Antwort wissen werden…

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