Die verfolgte Kirche in China erlebt den Heiligen Geist und Seine Wunder mehr denn je

Fenggang yang meint: China wird 2030 die Weltgrößte christliche Nation sein.

Ein Kirchengelehrter hat veröffentlicht, dass die verfolgte Kirche in China wunderbare Geschichten mit dem Heiligen Geist erlebt. Nachfolger Jesu würden Triumph und Ausdauer erleben, wie es schon zu Zeiten des Neuen Testaments war.

Jeremiah Jonston, Gelehrter des Neuen Testaments und Autor von "Unanswered" sagte The Christian Post, dass er vor kurzem ein Treffen mit einem christlichen Missionar in China hatte. Dieser lebe seinen Glauben mit einer Anzahl anderer Gläubigen aus Angst vor Repressalien der Regierung im Untergrund - genau wie die verfolgte Kirche in der Apostelgeschichte der Bibel.

Jeremiah Jonston Youtube Screenshot

"Ich war vor Kurzem in China und traf einen Missionar. Gemeinsam mit über 5000 anderen Missionaren ist er in der Untergrundkirche aktiv. Er sah mich in Peking an und sagte zu mir und meiner Frau: `Jeremiah und Audrey, alles, was ihr in dem Buch Apostelgeschichte lest passiert in China jetzt gerade. Der Heilige Geist wirkt mächtig und wunderbar. Alles, was man in der Apostelgeschichte lesen kann, tut Gott gerade jetzt.`"

In China wird offiziell Religionsfreiheit gewährt. Die Regierung zeigt aber zunehmend Anzeichen, dass sie sich mit der christlichen Gemeinde nicht wohl fühlt. Die Zahl der Christen erreicht ähnliche Ausmaße, wie die der Kommunistischen Partei mit 86 Millionen Mitgliedern. Der "Pew Research Center" gibt die Zahl der Christen in China mit 67 Millionen an: 58 Millionen Protestanten und 9 Millionen Katholiken.

In dem Versuch, das Wachstum des Christentums einzudämmen, entfernte die Regierung seit 2014 mehr als 1.200 Kreuze aus Kirchen und anderen Gebäuden. Dabei beruft sie sich auf Gesetze gegen illegale Gebäude und Strukturen. 500 Aktivisten und Anwälte, die gegen diese Kreuz-Zerstörungs-Kampagne aufgetreten sind, wurden im letzten Jahr festgenommen. Viele von ihnen sind immer noch im Gefängnis.

"Die Anführer denken, dass das Christentum eine fremde Religion und Teil einer fremden Kultur sei, die sie als "westliche Kultur" beschreiben," sagte der Kirchenvorsteher Chen Zhi`ain CNN zu Beginn dieses Jahres. "Sie betrachten das Wachstum unserer Kirchen als Invasion Chinas durch die westliche Kultur."

Trotz dieser Opposition wachsen die christlichen Gemeinden in China rasant weiter. Experten spekulieren, dass im Jahr 2030 China nicht nur die Nr. 1 der weltweiten Wirtschaft, sondern auch die größte christliche Nation sein wird.

Man erkennt die wachsende Zahl der Christen auch an den Suchbegriffen im Internet. Eine neue Studie stellt fest, dass Suchbegriffe wie "christliche Gemeinde" und "Jesus" wesentlich häufiger eingegeben werden, als Begriffe wie "kommunistische Partei" und "Xi Jinping" - Chinas Präsident.

Fenggang Yang ist Soziologie-Professor an der Purdue Universität und Autor des Buches: "Religion in China: Survival and Revival under Communist Rule" und sagte The Telegraph: "Nach meinen Berechnungen wird China schon sehr bald die weltgrößte christliche Nation sein. Es wird weniger als eine Generation dauern. Viele Menschen sind auf diesen dramatischen Wandel nicht vorbereitet."

Fenggang yang Foto: China Christian Daily 

Während die verfolgten Kirchen weltweit vom Heiligen Geist erfüllt sind, scheinen viele westliche Gemeinden "eingeschlafen" zu sein, so Johnston.

"Die Kirchen des Westens sind aus ihrer Form geraten. Sie können sich nicht entscheiden, ob sie wirklich Gottes Wort in aller Fülle weitergeben wollen. Es überrascht mich nicht, dass Gott in einer schlafenden und eingelullten Gemeinde nicht mehr so mächtig wirkt. Wir müssen unsere Kirchen wieder aufwecken, und wir brauchen einen denkenden Glauben dafür. Dann würden wir Gott erleben, wie Er Wunder tut und wir würden es ihm auch zutrauen. Und genau das erleben wir in der verfolgten Kirche."

Und er fügt hinzu: "Es steht außer Frage, dass überall um uns herum Wunder geschehen. Aber manchmal stecken wir unseren Kopf in den Sand und sehen gar nicht hin. Wir loben Gott nicht mehr dafür." 

Quelle: gospelherald   

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