Ex-Ultra-Feministin bittet Christen um Vergebung

Ex-Ultra-Feministin bittet Christen um Vergebung

Sara Fernanda Giromini - so lautet der Name einer ehemaligen Kämpferin für die feministische „Femenbewegung“ in Brasilien. Unter dem Künstlernamen Sara Winter wurde die junge Frau in ihrem Land als Feministin bekannt. Heute bereut sie ihren eingeschlagenen Weg und spricht sich ausdrücklich gegen Abtreibung aus.

Öffentliche Bitte um Vergebung

Sara Fernanda Giromini ist eine junge Frau, die sich in der Vergangenheit vehement für die Rechte der Frauen eingesetzt hat. Unter anderem war sie lange Zeit eine glühende Verfechterin der Möglichkeit der Abtreibung. Vor wenigen Wochen schrieb sie in einem offenen Brief an ihre Fans bei Facebook, dass sie die Christen für ihren feministischen Protest um Vergebung bitte und bereue, dass sie selbst abgetrieben habe.

Früher führte Sara Fernanda Giromini mit ihren Kolleginnen der Femen-Gruppe viele Oben-Ohne-Proteste durch. So zeigt sie eines der bekanntesten Fotos bei einem Protest vor einer Kirche in Rio de Janeiro unmittelbar vor einem Kreuz, vor dem sie sich mit anderen jungen barbusigen Frauen küssend und mit einer Dornenkrone auf dem Kopf präsentiert. Anstatt „INRI“ ist auf dem Kreuz „LGBT“ zu lesen, was für „Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender“ steht. Für dieses provokante Foto, das im Jahr 2014 entstanden ist, bat sie Christen nun um Vergebung. Ihr tue es leid, dass sie christliche Menschen mit diesem Foto vor dem Kreuz beleidigt habe. Sie fügte noch hinzu, dass die „Gender-Ideologie“ und der Feminismus, dem sie gefolgt sei, ein Trugschluss gewesen wäre.

Auch in einem Video bei YouTube bat sie jüngst Christen um Vergebung für ihre feministischen Proteste. Sie räumte ein, dass das Bitten um Vergebung keine leichte Sache sei. Sie sei viel zu weit gegangen und hätte sowohl viele nichtreligiöse als auch religiöse Menschen beleidigt. Sie selbst könne mittlerweile Fortschritte in ihrem spirituellen Leben machen, über ihre aktuelle religiöse Ausrichtung sagte sie in dem Video hingegen nichts.

Ein eigenes Kind bringt die Bewusstseinsänderung

Viele der Aktionen, an denen auch Sara Fernanda Giromini teilgenommen hat, gingen um die Welt. Spätestens seit Oktober letzten Jahres bereut sie jedoch ihren Weg, als sie ihren Fans mitteilte, die Abtreibung ihres ersten Kindes bitterlich zu bereuen. Mittlerweile konnte sie ihr zweites Kind zur Welt bringen, wodurch sich ihre Einstellung gegenüber dem Leben von Grund auf verändert habe. In ihrem offenen Brief an ihre Fans schreibt sie weiter, dass sie ihre Zeilen verfasse, während ihr Kleiner auf ihrem Schoß schlafe. Für sie sei dies die größte Sensation der Welt.

Giromini schließt ihren Text an die Fangemeinde mit einem Aufruf an alle Frauen, genau zu überlegen, ob sie wirklich abtreiben wollten, auch wenn sie noch so verzweifelt seien. Sie selbst bereue es sehr, dass sie dies getan habe und sie wolle nicht, dass anderen Frauen dasselbe Schicksal widerfahre.

Was wir denken

Gott hat viele Möglichkeiten, um uns in seiner ganzen Liebe zu zeigen, wenn wir uns auf dem sprichwörtlichen Holzweg befinden. Auch bei Sara Fernanda Giromini hat er wohl seine ganz eigene Methode gewählt, um das Bewusstsein der jungen Frau für den richtigen Weg zu schärfen. Ohne dies verurteilend zu meinen: Der offene Brief der ehemaligen Feministin zeigt einmal wieder, dass es für Gott keine hoffnungslosen Fälle gibt und er jeden Menschen zu sich ziehen möchte. Die Frage ist lediglich, wie wir mit diesem Akt der Gnade und Geschenk in Jesus Christus umgehen. Auch diese Frage darf sich Sara Fernanda Giromini nun stellen. Wir wünschen der jungen Frau, dass sie sich für die richtige Antwort entscheiden und den Weg zu Jesus Christus finden möge.

 

Quellen:


www.wnd.com
www.kath.net
www.pro-medienmagazin.de

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